| Inhalt: | Vor dem Hintergrund einer lebendigen globalisierungskritischen Bewegung gewinnen vielfältige Projekte solidarischer Ökonomie an Kraft. Unsere Hoffnung gilt der Stärkung und Vernetzung aller Initiativen, die kritische Theorien und praktische Projekte verbinden. Sie alle suchen gemeinsame Wege in Richtung gesellschaftspolitischer, ökologischer und kultureller Veränderungen. 2006 fand ein Kongress zur Frage "Wie Wollen Wir Wirtschaften?" in Berlin statt. Es kamen 1400 Leute, statt der erwarteten 500!
Ausgehend von diesem Kongress formulieren wir unsere Ziele:
- Aufzeigen von Projekten auf lokaler, regionaler und globaler Ebene
- Den Begriff „Solidarische Ökonomie“ bekannt machen.
- Austausch, Auseinandersetzung und Vernetzung in Theorie und Praxis
- Motivieren in diesem Sinne aktiv zu werden.
Das Verständnis von Solidarökonomie soll dabei breit angelegt werden - also bezogen auf Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt.
Wir wollen den Begriff „Solidarische Ökonomie“ bewusst nicht eng eingrenzen um sehr unterschiedlichen Konzeptionen und Ansätzen Platz zu geben und kontroversielle Diskussionen zu ermöglichen. Dabei geht es um Kritik der Geschlechterverhältnisse, Grenzregime, Kapitalismus und/oder der Zerstörung natürlicher Lebensräume und auch um einen selbstreflexiven Blickwinkel auf solidarökonomische Projekte, wie z.B.:
selbstverwaltete Räume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische Wohnformen, Aneignung von Raum und Ressourcen, Kommunen, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, Bleiberechtsinitiativen, Tauschringe, Regionalwährungen, Frauenräume und feministische Projekte, Umsonstläden, alternative Finanzierungseinrichtungen, fairer Handel, Solidarische und Interkulturelle Gärten, Volxküchen, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Ökodörfer, OpenSource, Alternative Bildungseinrichtungen, Wissensallmende, Grundeinkommen u.v.a.m. |
| Agenda: | Kongressgestaltung und -struktur
Der Konsens gilt egalitären, partizipativen und unhierarchischen Formen und Prinzipien der Solidarischen Ökonomie, die auch in Vorbereitung und Ablauf des Kongresses leben sollen. Daher die Bitte bzw. das Angebot:
Auf der Seite der Veranstalter/innen
www.solidarische-oekonomie.at/
kannst du direkt deine Angebote, Diskussionsbeiträge etc. einbringen, die Seite dient der Vorbereitung und Begleitung des Kongresses sowie der Vernetzung der Initiativen. |